Papstdorf

Unser kleiner Ort wurde 1371 erstmals urkundlich erwähnt, aber es ist anzunehmen, dass Papstdorf schon etwa 1250 gegründet wurde. Seit 1410 ist das ehemals böhmische Papstdorf sächsisch. Der Ort liegt inmitten der bezaubernden Felsenwelt der Sächsischen Schweiz und wurde 1973 zum staatlich anerkannten Erholungsort erklärt. Papstdorf bildet seit 1994 zusammen mit Kleinhennersdorf, Cunnersdorf und Kurort Gohrisch die Gemeinde Gohrisch.

Hier im Ort finden Sie ein kleines Einkaufscenter mit Frischwurstangebot sowie einen Bäcker und Gaststätten. Weitere Einkaufsmöglichkeiten bieten die Nachbarorte.

Die spätbarocke Kirche zu Papstdorf ist ein Neubau aus dem Jahre 1787. Beim Bau der Kirche wurden durch den Amtbaumeister die Gedanken George Bährs (Erbauer der Dresdner Frauenkirche) berücksichtigt. Das Kirchenschiff mit seiner schlichten Ausstattung ist einheitlich erhalten und Beispiel einer spätbarocken protestantischen Dorfkirche.

Schlicht, zweckmäßig und trotzdem elegant steht die Kirche mitten im Ort und trotzdem über dem Dorf.
Heute werden Gottesdienste, Konfirmationen, Taufen und alljährlich das Krippenspiel in der Kirche durchgeführt. Auch für Auftritte von Bergsteigerchören und dem Papstdorfer Männerchor wird der Kirchenbau mit seiner wunderbaren Akustik genutzt. Im Rahmen der Reihe "Sandstein und Musik" ist die Kirche jährlich einmal Gastgeber und bietet besonders bei Konzerten mit Blechbläsern ein besonderes Erlebnis.

Hoch über Papstdorf befindet sich der Papststein, welchen Sie von Ihrer Unterkunft aus sehen können.
Der Papststein ist das Mittelstück des Restes einer zerstörten Sandsteinplatte, der außerdem noch der Gohrisch und die Kleinhennersdorfer Steine angehören.

Als 1830 ein königlicher Prinz den Papststein aufgesucht hatte, wurde er unter die Berühmtheiten des Elbsandsteingebirges aufgenommen. Bei schönem Wetter können Sie vom Aussichtsplatz kilometerweit sehen, sogar ein Blick ins benachbarte Tschechien ist möglich.